Die steigende Konjunktur bringt auch negative Faktoren mit sich

Metallbearbeitung, Messe, Metav, das bedeutet seit zahlreichen Jahren in der Medizintechnik auch Zerspannung. Partner aus der ganzen Wertschöpfungskette haben bei der Medical Area erneut aktuelle Technologien und Trends präsentiert.

Die Metav 2018 ging am Samstag nach fünf bewegenden Messetagen als 20. globale Messe für entsprechende Technologien der Metallbearbeitung zu Ende. Zielsichere Gespräche mit kompetenter Kundschaft auf hohem Niveau, teilweise unerwartete Maschinenverkäufe sowie das Erschließen von neuen Kundengruppen – diese Faktoren spiegeln sich gemäß dem Veranstalter Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) in vielen Berichten wider.

Höhen und Tiefen der boomenden Konjunktur

Somit zeigt sich diese derzeit branchenübergreifend herausragende Konjunktur wie vermutet ebenso bei der Metav 2018. Circa ein Drittel der Besuchenden geben bei der Befragung an, dass diese Investitionen planen, insbesondere in Messtechnik, Werkzeugmaschinen, Prozessautomatisierung- sowie Fertigungsautomatisierung und Präzisionswerkzeuge. Dies zeigt uns auf, dass wir mit dem Fokussieren der Metav auf diesen Kernbereich der Metallbearbeitung sowie die ergänzenden Fachthemen in vier Areas auf jeden Fall richtig liegen, so Dr. Wilfried Schäfer, der VDW-Geschäftsführer, zur derzeitigen Lage. Bemerkenswert ist, dass etwas ein Viertel der Besuchenden mit Investitionen in neuartige Maschinen die Kapazitäten erweitern wollen. Diese konnten das Angebot der 560 Aussteller unter die Lupe nehmen.

Schäfer erklärt, dass die Hochkonjunktur für uns jedoch ebenso einen Wermutstropfen beinhaltet. Die Firmen sind sehr ausgelastet. Daher war abzusehen, dass zahlreiche Unternehmen ihre Arbeiter und Angestellten kaum entbehren können. Folglich kamen 26.500 anstelle der etwa 30.000 Fachbesucher, die von uns erwartet wurden. Verglichen mit 2016 waren auf der Metav noch fast 36.000 Besuchende. Währenddessen kamen die deutschen Gäste wie erwartet zu drei Vierteln entsprechend aus Nord- und Westdeutschland. Etwa ein Fünftel hingegen fuhr aus dem Südwesten und Süden der Republik nach Düsseldorf. Hierunter sicherlich ebenso mehrere Akteure dieser dort stark niedergelassenen Medizintechnik. In Summe haben aus diesem Geschäftszweig circa 350 Vertreter 2018 die Metav besucht.

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Die steigende Konjunktur bringt auch negative Faktoren mit sich

Metallbearbeitung, Messe, Metav, das bedeutet seit zahlreichen Jahren in der Medizintechnik auch Zerspannung. Partner aus der ganzen Wertschöpfungskette haben bei der Medical Area erneut aktuelle Technologien und Trends präsentiert.

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